Einfaches Rezept für weiche Lebkuchen

Wenn ich an Weihnachtsgebäck denke, fällt mir sofort der Lebkuchen ein. Nichts riecht und schmeckt so sehr nach Weihnachten, wie der weiche, würzige Teig, den es bei uns nur im Advent gibt.

Traditionell brauchen Lebkuchen viel Zeit. Denn der Teig muss einige Tage ruhen, um sein volles Aroma zu entfalten. Wir machen unsere Lebkuchen nach einem Rezept, bei dem der Teig nicht so lange ruht und trotzdem herrlich lebkuchig schmeckt. Somit ist dieses Rezept perfekt für’s Last-Minute-Weihnachtsbacken.

Für den Teig:
200 g
gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln (optional: 100g sehr feine Haferflocken & 100g Kokosflocken)
1 TL Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
0,5 TL Salz
1 EL Kakaopulver
1 Bio Orange mit Schalenabrieb
100 g Datteln
100 g Apfelmark (oder Apfelmus)
50 g natives Kokosöl
75 g getrocknete Aprikosen (oder andere Trockenfrüchte, wie Datteln oder Trockenpflaumen)
2 EL Ahornsirup (oder 2 EL flüssiger Honig)
1 EL Kokosblütenzucker (oder Rohrohrzucker)
optional Backoblaten

Für die Glasur:
1 Packung Sckokokuvertüre oder Kuchenglasur deiner Wahl
1 Hand voll Nüsse (z. Bsp. Pistazien oder Mandeln)

Zunächst vermengst du alle trockenen Zutaten. Gib die Haselnüsse, die Mandeln (oder Haferflocken und Kokosflocken) zusammen mit Backpulver, Schokopulver, Salz und Gewürz in eine Schüssel und rühre alles gut durch.

Schmilz das Kokosöl, gib den gepressten Orangensaft, Orangenabrieb, Sirup (oder Honig), den Zucker und das Apfelmark dazu. Mixe nun alles gut durch, sodass ein feiner Brei entsteht.

Schneide die Aprikosen (oder deine Wahl der Trockenfrüchte) in sehr feine Stücke.

Nun gibts du die feuchten zu den trockenen Zutaten, packst die geschnittenen Trockenfrüchte dazu und vermischt alles gut. Rühre solange, bis ein fester Teig entsteht, den du mit den Händen formen kannst, ohne, dass er zerläuft.

Sollte dein Teig zu feucht sein, gib mehr Haselnüsse und Mandeln dazu. Du kannst dem Teig auch soviel Mehl (z.Bsp. Dinkelmehl) hinzufügen, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht. Er sollte sich gut formen lassen und nicht mehr zu klebrig sein.

Ist der Teig zu trocken, gib etwas Orangensaft oder Apfelmark dazu, bis du auch hier einen gut formbaren, aber nicht zu festen Teig erhältst.

Dein Lebkuchenteig muss nun abgedeckt im Kühlschrank ruhen. Wickel ihn dazu in etwas Backpapier oder etwas anderes ein, woran er nicht festkleben kann.

Nun solltest du dem Teig etwas Zeit geben, denn auch bei diesem Rezept sollen sich die Aromen entfalten können. Minimum 1 Stunde sollte alles ruhen. Ich lasse den Lebkuchenteig gern über Nacht im Kühlschrank.

Heize den Ofen auf 180° Ober- Unterhitze vor.

Nun nimmst du dir (mit etwas feuchten Händen) ein wenig Teig und formst diesen zu einer Kugel. Lege ihn auf ein Backblech, welches du vorher mit Backpapier ausgelegt hast. Wenn du magst, lege die Teigkugel zusätzlich auf eine Backoblate. Drücke die Kugel platt, um die gewünschte Lebkuchenoptik zu erhalten.

Backe das Ganze bei 180° ca. 15 Minuten im Ofen, bis der Teig an den Seiten ganz leicht braun wird. Je nach Power deines Geräts, kann es auch sein, dass der Teig schon früher fertig ist.

Hole die fertigen Lebkuchen danach aus dem Ofen und lass sie gut abkühlen.

Ist alles gut abgekühlt, schmilz die Kuvertüre oder die Kuchenglasur nach Anleitung im Topf oder über einem Wasserbad.

Lege deine Lebkuchen auf Backpapier. Du kannst hier das bereits benutze verwenden. Nun füllst du die Glasur in eine Schale und tauchst die Lebkuchen nacheinander in das Schokobad. Tauche jeweils einen Lebkuchen ein und lege ihn auf das Backpapier. Garniere ihn nun sofort mit den Nüssen und lass die Schokolade hart werden.

Die Lebkuchen halten sich in einer gut verschlossenen Dose ca. 5 Tage.

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